CONbox2
 

    
    


    english

 
 
 
 
 
 
 
 
Weblog RSS Feed

 
 

Musik zur Entspannung
Montag, den 08.Mai 2006 um 16:15 Uhr
 
Chiply hat einige meiner Artikel und Songs kommentiert. Unter anderem beschreibt er, dass er Weightless/Schwerelos zur Entspannung benutzt. ├ťber so ein positives Feedback freue ich mich nat├╝rlich sehr.

Wie ist das bei dir? Wann und wo h├Ârst du meine Musik? Was empfindest du dabei? Welche Vorstellungen hast du? Welche Bilder siehst du vor deinem geistigen Auge?
Bitte nimm dir ein Paar Minuten Zeit und schreib mir einen Kommentar. Du hilfst mir damit. Vielleicht kann ich von dir lernen und in Zukunft noch besser Stimmungen ausdr├╝cken und vielleicht inspirierst du mich sogar zu einer neuen Musik? Wer wei├č...

Selbstverst├Ąndlich beantworte ich auch deine Fragen. F├╝hlÔÇÖ dich frei, sie zu stellen.
| Weblog | | Views : 12056 | verlinken |
 
Freedom/Freiheit und Musik
Freitag, den 05.Mai 2006 um 12:45 Uhr
 
Der Song Freedom entstand etwa zu der Zeit, als Stephan H├Âll (Drums) die Band Mooods verlie├č.

Roger hatte einige coole Bass-Riffs f├╝r mich aufgenommen, die ich mir t├Ąglich anh├Ârte und manchmal dar├╝ber jammte. Irgendwann hatte ich dann dieses Thema, das f├╝r mich nach 60er Jahre klang, nach Revolution, nach der Befreiung von alten Werten und Moralvorstellungen, nach Schlaghosen und Batikhemden. Die Vision zum Song lieferte das Thema ganz automatisch: es handelt von Freiheit.

Schon der erste Akkord vermittelt das Gef├╝hl von Freiheit, rotzfrech und inspirierend, offen und doch eindeutig. Dann kommt das besagte Thema...
Sp├Ąter im Solo koste ich meine Freiheit als Solist aus, mit harmonischen und schr├Ągen Obert├Ânen, etwas Blues und Ger├Ąuschen. Schlie├člich trommle ich auf der Gitarre und leite die Reise in die Mongolei ein. Ich reite ├╝ber die endlosen Steppen Asiens, diskutiere und am├╝siere mich, mache mich frei von jeglicher Tonart um dann ohne Tempolimit in einen wilden, ekstatischen Tanz zu verfallen...





chiply / Website (7.5.06 10:43)
Ehrlich gesagt hatte ich den Song noch NIE ganz fertig geh├Ârt - selbst schuld! Nachem ich das jetzt nachgeholt habe konnte ich dich stellenweise auf deiner (geistigen) Reise begleiten. Sch├Ân, da├č es Musik gibt, die einen mitnimmt und bei der man auch mitkommen darf.



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:56)
Genau das ist mein Wunsch... in dem Moment wo du mitkommst wird er erf├╝llt und Musik wird wirklich zu einer Sprache der Gef├╝hle.




| Weblog | | Views : 12040 | verlinken |
 
Der Titel Weightless/Schwerelos
Sonntag, den 30.April 2006 um 21:36 Uhr
 
Der Titel Weightless/Schwerelos ist f├╝r mich ein sehr wichtiger Titel weil er einen Meilenstein in meiner Entwicklung als Musiker und Komponist darstellt. Ich schrieb ihn zu der Zeit, als ich zum einen noch Gitarrist von Hubert Kah war und zum anderen mit Stephan H├Âll und Roger Scheerer im Proberaum experimentierte.

Ich hatte mir gerade bei eBay ein neues Effektger├Ąt ersteigert und experimentierte mit cleanen Sounds. Pl├Âtzlich war es da: das Intro-Riff. Ich spielte es in mein Loop-Delay ein und lie├č es endlos wiederholen. Ich begann dar├╝ber zu improvisieren.
Dabei tauchten faszinierende Bilder in meinem Kopf auf: Die endlosen Weiten des Weltraums, ferne Planeten, geheimnisvolle Nebel und Sonnensysteme in faszinierenden, fantastischen Farben. Sonnen explodierten um neue Welten zu erschaffen. Bedrohlich wirkende, riesige Asteroidennebel kreuzten meinen Weg. Im n├Ąchsten Moment schwebte ich in vollkommener Harmonie mit mir und mit der Welt in Schwerelosigkeit. Ich sah unsere Erde von oben wie eine blaue Perle die friedlich auf schwarzem Samt ruhte und schwebte einfach weiter...

Warum ist dieses St├╝ck Musik so wichtig f├╝r mich? Es war mein erstes St├╝ck in dem ich so eine Vision wirklich konsequent umsetzte. Die Tonart, das Thema, das Solo, die Form, die Rhythmik ÔÇô jeder einzelne Ton ist Teil der Vision. Die Vision steht ├╝ber allem und dadurch entsteht der ganze Rest fast von allein. Damit ist Weightless der Beginn meiner heutigen Art zu komponieren und war auch die Inspiration zu der Band ÔÇ×MooodsÔÇť.

Die erste Probe von Weightless verlief sehr ungew├Âhnlich. Ich forderte Roger und Stephan auf, sie sollten ihre Instrumente weglegen, weil ich zuerst ├╝ber das neue St├╝ck sprechen wollte. Sie sahen mich etwas ├╝berrascht an, taten es dann aber doch. Da sa├čen wir nun zusammen im Proberaum und ich erz├Ąhlte ihnen von meinen Vorstellungen und Bildern. Ich ermahnte sie, dass alles was sie gleich spielen w├╝rden nach dieser Vision klingen solle. Stephan fragte mich mit gro├čen Augen: ÔÇ×Und das machst du ohne Drogen?ÔÇť
Ich gebe zu, dass ich mir in diesem Moment ├╝berhaupt nicht sicher war, ob das so funktioniert ÔÇô aber es klappte. Ohne gro├če Diskussionen gingen wir in die selbe Richtung und der Song begann zu schweben.





chiply / Website (7.5.06 10:55)
Ein wundersch├Âner Song

bumbimbumbimbum....

Ehrlich gesagt habe ich diese und andere Stellen des Songs schon dazu benutzt (ich hoffe nicht zweckentfremdend) mich auf den Boden zu legen und zu entspannen.

Das ganze Lied ist f├╝r mich eigentlich eine Reise, eine Imagination. Und am Ende kommt man wieder am Anfang an.....

Insider: Manchmal geht aus Versehen die amerikanische Flagge ├╝ber den falschen L├Ąndern auf!



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:51)
Hi Chiply,
nat├╝rlich ist das keine Zweckentfremdung, im Gegenteil. Ich empfinde das als gro├čes Kompliment. Vielen Dank daf├╝r.
Ich freue mich ├╝brigens dar├╝ber, dass du mir hier ein Feedback zu meinen Songs gibst.
An alle anderen Leser: macht es ihm nach!
Marcus.




| Weblog | | Views : 17411 | verlinken |
 
Warum komponiere ich?
Freitag, den 28.April 2006 um 13:13 Uhr
 
Schon seit ich Musik mache, habe ich Melodien, verbunden mit Stimmungsbildern, im Kopf. Bei mir l├Âsen diese Melodien und Stimmungen starke Gef├╝hle aus und ich m├Âchte sie ausdr├╝cken. Mein Sprachrohr ist die Musik.
Mein Ziel ist es, diese Stimmungen mit dir als Zuh├Ârer zu teilen, in der Hoffnung, dass sie bei dir ├Ąhnliche Gef├╝hle ausl├Âsen wie bei mir. Klingt das abgefahren? Vielleicht, aber es geht mir einfach um mehr als um T├Âne.
Musik ist f├╝r mich Kommunikation, Kommunikation verbindet, Verbundenheit beeinflusst unsere Stimmung, Stimmungen f├╝hren zu Gef├╝hlen. Damit sind wir wieder am Anfang dieses Artikels und beim urspr├╝nglich(st)en Grund warum Menschen begannen, Musik zu machen ÔÇô um ihre Gef├╝hle auszudr├╝cken.





bisher 4 Kommentar(e)

chiply / Website (7.5.06 11:05)
talking about music is like singing about football?





Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 02:38)
Hi Chiply,
eigentlich ist das ja einer meiner Lieblingsspr├╝che, grins... und trotzdem habe ich gemerkt, dass es ein paar Leute gibt, die interessiert was ich schreibe.
Vielleicht liegt es daran, dass ich viel mehr ├╝ber Stimmungen und Gef├╝hle als ├╝ber Musik schreibe. Es geht mir mehr darum die Vorstellung von W├╝stensand zu vermitteln, als ├╝ber das phrygische Thema zu schreiben, das durch eine vorget├Ąuschte Subdominante locrisch wird, um dann auf der V. Stufe mit Hilfe der Zigeunermoll-Scale in der Fusion von Blues und Orient zu verschmelzen. Alles klar?

Lach...

Der Titel wird demn├Ąchst ver├Âffentlicht, nur falls du dich wundern solltest.



chiply / Website (8.5.06 08:57)
Hi Marcus,

ich bin gespannt auf die Stelle, bei der Herr Blues mit Frau Orient verschmilzt. Ich w├╝rde die pythagoreische Stimmung verwenden, denn Pythagoras (5. Jh. v. Chr.) hat ausschlie├člich mit jenen drei Intervallen alle 7 diatonischen, dann auch alle 12 chromatischen T├Âne der Oktave gemessen bzw. berechnet. Man stelle sich ein Harfe vor, etwas h├Âher als 1 Meter gebaut. Die f├╝nftgr├Â├čte Saite wird auf einen Meter L├Ąnge gespannt, sie hei├če wiederum C. Wo sich die Harfe verj├╝ngt, wird eine 50 cm lange Saite gespannt, die Oktave c. Ungef├Ąhr in der Mitte zwischen den beiden ersten, etwas weiter Richtung Verj├╝ngung, wird die G-Saite gespannt, die Quinte, 66, cm lang. In der Praxis ist dieses spitzfindige L├Ąngenma├č zwar nicht sinnvoll, weil die Spannung der Saite im Verh├Ąltnis zu ihrem Material und ihrer Dicke entscheidender ist als die L├Ąnge ÔÇô doch l├Ąsst es sich trotzdem modellhaft an ihm orientieren, weil die L├Ąngenverh├Ąltnisse im Extremfall von g├╝nstigen Saiten nicht g├Ąnzlich zuf├Ąllig sind und es eben die Demonstration nur allzu stark erleichtert, indem H├Âr- und Sichterfahrungen identisch bleiben (beim Monochord ist das L├Ąngenma├č ausschlaggebend, weil die eine Saite immer gleich stark gespannt ist). Von hier aus wird wiederum eine Quint-Saite gespannt, das ist A. Noch einmal eine Quint h├Âher ergibt e, eine Oktave erniedrigt E; von hier aus wird die Saite H gestimmt, dann fis mit anschlie├čender Oktaverniedrigung, Fis. Und Fis wird in Heavy-Songs oft als Soloteil verwendet. In meinen jedenfalls. Alles klar?

Lach...

Der Titel wird demn├Ąchst ver├Âffentlicht, nur falls du dich wundern solltest.



Marcus Breiteneder / Website (8.5.06 14:10)
Vielen Dank Chiply, dass du Klarheit in diese Sache gebracht hast. Ich denke das hat uns allen sehr geholfen und in Zukunft werde ich das auch so machen, lach.


| Weblog | | Views : 12041 | verlinken |
 
Popakademie
Mittwoch, den 26.April 2006 um 12:10 Uhr
 
Sag mal, kennst du die Popakademie in Mannheim?
Ich war am vergangenen Freitag da zu einem Seminar und wundere mich immer wieder, wie wenige Musiker ich dort antreffe.
Ausser den offiziellen Studieng├Ąngen bieten die auch Seminare und Workshops an, die dem erfahrenen Profi und Semi-Profi weiterhelfen. Es gibt Musik-Seminare und Business-Seminare, letztere nicht nur f├╝r Musiker.
Am Freitag ging es um Virales Marketing, Dozent war Michael Zerr von vm-people. Dieser Mann wei├č wovon er spricht, wenn er ├╝ber virale Werbestrategien erz├Ąhlt, schlie├člich hat er schon f├╝r manche gro├če und kleine Marke gearbeitet.
Ganz nebenbei habe ich noch einige sehr nette Leute kennen gelernt, z. B. Karen Pfeiffer vom Weltkulturerbe V├Âlklinger H├╝tte, Peter Wendland von der Hardrockband Riccochet, Petra Ackermann von Drumconcept und viele mehr.
Also Musikerkollegen: h├Ârt auf zu jammern, dass ihr zu wenig Gigs habt und keiner eure CDs kauft! Bildet euch in Sachen Business und lernt, euch und eure Musik besser zu verkaufen! Ich arbeite auch dran...

bisher 5 Kommentar(e)

Peter / Website (26.4.06 17:05)
Hallo Marcus,
gratuliere zum Weblog. Ist ja schnell umgesetzt.
Ich w├╝nsche Dir viel Erfolg!
M├Âchte Dein Blog f├╝r einen Tip an die jammernden Musiker widmen. Habe die Tage eine Mail erhalten von www.kunstauftrag.de , dort kann man sich als Musiker/band registrieren um Kontakt zu Bookern, etc. zu erhalten. Also voran, lasst den Rock┬┤n Roll nicht aussterben!!!
Gru├č
Peter




Petra / Website (27.4.06 21:04)
Hallo Marcus,
auch von mir herzlichen Gl├╝ckwunsch zur schnellen Umsetzung des Blogs.
Ich bin gespannt, was dir noch so alles einf├Ąllt...
Auch f├╝r drumConcept habe ich viele neue Ideen aus dem Seminar und den Gespr├Ąchen zwischen den Teilnehmern sammeln k├Ânnen.
Ich schau bestimmt immer mal wieder in deinem Blog vorbei.
Bis bald bei einem weiteren Seminar, Event, Auftritt, Trommel-Workshop....oder dem World Wide Web!
Gru├č
Petra



Karen / Website (27.4.06 22:32)
Hallo Marcus,

auch von mir ein gro├čes "Hut ab" f├╝r die schnelle Umsetzung! Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt! Ich dr├╝ck die Daumen.
Ich freu mich auf Deine Beitr├Ąge und werde versuchen, Dich im Auge zu behalten... also Deine Page und Deinen Blog meine ich nat├╝rlich - aber auch die Gigs ;-)

Liebe Gr├╝├če
Karen



Marcus Breiteneder / Website (30.4.06 04:27)
Vielen Dank f├╝r euer Lob und eure guten W├╝nsche. Ich w├╝rde mich freuen, wenn ihr ab und zu mal wieder reinschaut.
Peter, ich hab mich ├╝brigens angemeldet bei www.kunstauftrag.de. Danke f├╝r den Tipp.



chiply / Website (7.5.06 11:02)


Hi Marcus, viel Blogging w├╝nsch` ich Dir

Blogg`n Roll?

Spruch des Tages:

Reden ist Schweigen - Silber ist Gold


 
www.popakademie.de
| Weblog | | Views : 12767 | verlinken |
 
«  4  5  6  7  8  9  10
 
       CMS © CONbox² 2007 by
       frank kübler internet+media
 
zurückzurück   nach obennach oben Positionierungshilfe